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Gennadi Iwanowitsch Padalka

Падалка, Геннадий Иванович

Padalka, Gennadi Iwanowitsch - Kommandant des Raumschiffes «Sojus ТМ-28» und der wissenschaftlichen Orbitalstation «Mir», Fliegerkosmonaut der Russischen Föderation, Oberst.

G. I. Padalka wurde am 21. Juni 1958 in der Hauptstadt des Gebietes Krasnodar, der Stadt Krasnodar, in einer Arbeiterfamilie geboren. Von Nationalität ist er Russe. 1978 beendete er die 10. Klasse der 57. Mittelschule der Stadt Krasnodar.

weitere biografische Informationen:

Oberst der russischen Luftwaffe; Absolvent der Luftwaffen-Hochschule in Jeisk, 1979; Abschluß am UNESCO International Teaching Systems Center, Moskau, 1994; am 25.01.1989 von GMWK als Kosmonaut ausgewählt (ZPK-10); OKP (Kosmonauten-Grundausbildung): 7/89 - 1/91; Hobbies: Fallschirmspringen, Theater, Sportspiele, Tauchen, Laufen, Badminton. 

Zur kosmischen Fliegerlaufbahn:

Land (Behörde): Russland (Roskosmos)

Datum der Auswahl: 25. Januar 1989

Anzahl der Raumflüge: 2

Start erster Raumflug: 13. August 1998

Landung letzter Raumflug: 24. Oktober 2004

Gesamtdauer: 386d 13h 48min

EVA-Einsätze: 5

EVA-Gesamtdauer: 16h 18min

Einsätze in Double-Mannschaften: 1. Sojus TM-26 (Kommandant), 2. STS-108 (ISS-CDR), 3. Sojus TM-34 (Kommandant)

Ausgeschieden: aktiv

Raumflüge:

  • Mir EO-26 Sojus TM-28 (13. August 1998 - 28. Februar 1999)
  • ISS-Expedition 9 (Sojus TMA-4) (19. April - 24. Oktober 2004) - Während seines Aufenthaltes in der Forschungsstation vom 21. April bis zum 23. Oktober 2004 absolvierte er 4 Ausstiege in den freien Kosmos. Sein Flug betrug 187 Tage, 21 Stunden, 16 Minuten und 12 Sekunden.

G. I. Padalka war vom 19. Dezember 1979 bis zum 27. August 1984 an Flieger des 559. Jagdbomberfliegerregiments (Finsterwalde) bzw. des 116. Garde-Jagdbomberflieger- regiments (Brand) der 105. Jagdbomberfliegerdivision (Stab auf Flugplatz Großenhain) der 16. Rotbanner-Luftarmee der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland

Padalka beherrscht die Flugzeugtypen L-29, MiG-5UTI, MiG-17, Su-7b, Su-7U, Su-7BM, Su-24. Er absolvierte ca. 1200 Flugstunden und mehr als 300 Fallschirmsprünge-

Auf Beschluss des Präsidenten der Russischen Föderation vom 5. April 1999 wurde G. I. Padalka für seinen Mut und die Tapferkeit während des Langzeitfluges der 26. Expedition der Orbitalstation "Mir" der Titel "Held der Russischen Föderation" verliehen.

Desweiteren wurde er mit dem Orden "Für Verdienste vor dem Vaterland" 4. Stufe und mit Medaillen geehrt. Ihm wurde außerdem am 5. April 1999 der Titel "Fliegerkosmonaut der Russischen Föderation" verliehen.

G. I. Padalka lebt mit seiner Frau Irina Anatoliewna Padalka und den 3 Töchtern Julia, Jekatherina und Sonja im Sternenstädtchen des Moskauer Gebietes.

Weblinks:

http://www.warheroes.ru
http://www.gctc.ru/biogr/default.htm 
http://spacefacts.de/bios/cosmonauts/german/padalka_gennadi.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Gennadi_Iwanowitsch_Padalka