Exponate

Flugplatzausstellung in Bunker 1

Im Jahr 2004 unter Denkmalschutz gestellt und durch Marcel Reichel schrittweise wieder in den Originalzustand versetzt, beherbergt Bunker 1 die Ausstellung zur Geschichte des Flugplatzes Großenhain von 1913 bis zur Gegenwart mit Schwerpunkt der Nutzung durch die sowjetisch-russischen Luftstreitkräfte von 1945 bis zu ihrem Abzug 1993. Im Bunker 2 befindet sich der Sonderfunkstandort der Amateurfunker Großenhains.
Die Ausstellung im Bunker 1 zeigt die ehemalige Verwendung und genaue Lage von Objekten sowie verschiedene Abläufe der militärischen Nutzung an einem großen Geländemodell zum Zeitpunkt des Jahres 1993. 
Zahlreiche Informationstafeln, Fahrzeuge, alte Funktechnik und viele weitere Utensilien aus dem Soldatenalltag erinnern an die einstige Bedeutung des Flugplatzes. Dies ist das Ziel der Flugplatzausstellung Großenhain.

Die Abschieds-Stele, die die russischen Streitkräfte vor ihrem Abzug im März 1993 aufgestellt hatten, stand ursprünglich auf der Trasse der Ortsumgehung der B 98 und zeigte bereits große Verwitterungsspuren. Detailgetreu aufgearbeitet, erinnert sie am neuen Standort an die einstige Stationierung sowjetisch-russischer Streitkräfte in Großenhain.

Der Initiative von Marcel Reichel ist es zu verdanken, dass ein weiteres Denkmal aus der DDR-Vergangenheit heute wieder einen Standort gefunden hat. Das „Lenindenkmal“, 1971 am damaligen Leninplatz (heute Radeburger Platz) aufgestellt, wurde 1992 demontiert und 25 Jahre in einem geheimen Depot gelagert. Es war beschmiert und beschädigt und wurde durch Marcel Reichel nach seiner Aufstellung an der Bunkeranlage ebenfalls restauriert.

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