Sonderausstellung im Deutsch-Russischen Museum in Berlin-Karlshorst

Nach der Deutschen Einheit begann 1991 der Abzug der sowjetischen Truppen vom früheren Gebiet der DDR. Mittendrin zerbrach die Sowjetunion und das neue Russland wurde Partner in diesem Abzugsprozess. Die Soldaten in Deutschland waren nur noch Gäste und verließen bis zum 31. August 1994 schrittweise das Land.

Der Truppenabzug aus Ostdeutschland, die größte Militäroperation, die es in Friedenszeiten jemals gab, wird in einer Sonderausstellung des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst vom 28. August 2019 bis zum 15. Januar 2020 gezeigt. 

Die Ausstellung trägt den Titel “Alltag. Politik. Kampfauftrag. Sowjetische Truppen in Deutschland.”

Dazu gibt es 5 Podiumsdikussionsrunden, die die Ausstellung anlässlich des 25. Jahrestages des Abzugs der russischen Soldaten aus Deutschland begleiten.

Marcel Reichel nahm an der 1. Podiumsdiskussion “Der Abzug. Vor 25 Jahren verließen russische Truppen Deutschland.” gestern, am 12.09.2019, um 19 Uhr im Berliner Deutsch-Russischen Museum teil.

Ein Podium aus jeweils deutschen und russischen Zeitzeugen und Experten (Anton W. Terentjew – Stabschef der WGT 1992 – 1994, Karl Robert Welk – ehemals Deutsches Verbindungskommando zur WGT, Christoph Meißner – wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutsch-Russischen Museum, Dr. Jörg Morré – Direktor des Deutsch-Russischen Museums) hat das Thema erörtert, denn auch 25 Jahre nach dem Abzug gibt es noch viele Fragen, auch für die Großenhainer Flugplatzausstellung. Geplant ist, die Impulse, Einwände und Ergebnisse der Veranstaltung(sreihe) zu sammeln und zu veröffentlichen. 

Bleibt zu hoffen, dass auch die Großenhainer Flugplatzausstellung davon profitieren kann.

Begleitprogramm zur Sonderausstellung “Alltag – Politik – Kampfauftrag”

Aus dem Flyer zur Sonderausstellung

Einige fotografische Eindrücke von der 1. Podiumsdiskussion

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