Stilles Gedenken gegen das Vergessen

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Die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass der 75. Jahrestag des Kriegsendes in Europa eher in kleinerem Rahmen begangen wurde.

In Moskau, Paris und London, wo am 9. Mai der Tag des Sieges gefeiert werden sollte, waren die geplanten Paraden, Veteranenmärsche und -treffen abgesagt worden.

Trotzdem gab es kleinere Gedenkfeiern mit kurzen Zeremonien in vielen Ländern Europas.

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Auch in Deutschland wurde vielerorts am 8. Mai der Befreiung vom Faschismus still gedacht. 

Blumen und Gebinde wurden von politischen Führungskräften an den Mahnmalen für die Opfer des Krieges und des Faschismus niedergelegt. 
Vielerorts fanden auch stille Gedenken, meist durch die Partei DIE LINKE organisiert, in den sowjetischen Ehrenhainen für die gefallene Sowjetsoldaten statt.  Ebenso gedachte man der Tausenden, vor allem sowjetischen, Kriegsgefangenen, die in den Lagern der Nazis starben.

Auch in Großenhain hatte der Ortsverband der LINKEN zum „Stillen Gedenken gegen das Vergessen“ für den 8. Mai 2020 am Ehrenmal der Sowjetarmee im Ortsteil Mülbitz aufgerufen. 
„Was am 8. Mai 1945 mit der Befreiung vom Faschismus durch die Rote Armee und die Alliierten seinen Anfang nahm, ermöglichte uns letztendlich ein Leben in Würde.“, hieß es in ihrem Aufruf („Sächsische Zeitung“ vom 5.05.2020) zum Gedenken am Ehrenmal in Mülbitz am 8. Mai 2020 in der Zeit von 15 bis 17 Uhr (unter Beachtung der momentanen gesetzlichen Vorgaben während der Corona-Pandemie).  

Mitglieder der „Interessengemeinschaft Flugplatzausstellung“ folgten dem Aufruf und legten am 8. Mai 2020 Gebinde und Blumen am sowjetischen Ehrenmal in Großenhain-Mülbitz sowie in den Gedenkstätten Zeithain nieder.

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