Tornado 2010

10 Minuten Urgewalt über Großenhain

Am Nachmittag des 24. Mai 2010, Pfingstmontag, verwüstete ein Tornado der Stärke F3 auf der Fujita-Skala große Teile der Stadt Großenhain und angrenzender Gemeinden. Es gab massive Schäden an den Gebäuden der Stadt – ganze Dächer wurden abgedeckt, Hausfassaden beschädigt, Infrastruktur, wie Strom- und Gasleitungen unterbrochen, Straßen blockiert, massenhaft Fahrzeuge beschädigt. Im Stadtpark wurden sämtliche Bäume geknickt oder entwurzelt und zu Fall gebracht. Vierzig Menschen erlitten zum Teil schwere Verletzungen, ein Kind wurde durch einen umstürzenden Baum getötet. In den Stadtteilen Walda und Kleinthiemig wurden 80 % der Hausdächer zerstört.

Unwetterkatastrophe großen Ausmaßes

Spuren der Verwüstung

Das eher beschauliche Pfingstfest 2010 endete mit einer Katastrophe. Den Tornado vom Pfingstmontag, der in der Großenhainer Pflege wütete, wird so schnell keiner vergessen. Er zeigte uns die Kraft der Natur, die der Mensch respektieren sollte.

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