Zahlen und Fakten

Große Kreisstadt im Landkreis Meißen

insgesamt

Fläche

1
km²

Bevölkerung

1
Einwohner

Bevölkerungsdichte

1
Einwohner/km²
Blick von Rostig auf Großenhain

Stadtgliederung

Großenhain besteht einerseits aus 6 Stadtteilen:

      • Großenhain,
      • Mülbitz (eingemeindet seit 1913),
      • Naundorf (seit 1937),
      • Kleinraschütz (seit 1950),
      • Goßraschütz (seit 1960),
      • Zschieschen (seit 1961). 
König-Albert-Mühle in Kleinraschütz
Ehemaliger Gasthof in Kleinraschütz

Kleinraschütz ist ca. 650 Jahre alt. Im Gegensatz zu Naundorf und Mülbitz war dieser Vorort um 1900 noch sehr klein. Er zählte nur 368 Einwohner. Als einziger Industriebetrieb für diesen Vorort ist das Dampfziegelwerk Wolf & Co zu nennen. Auch die König-Albert-Mühle war für Kleinraschütz ein Begriff.

Stema in Großraschütz

Im etwa 10 Jahre älteren Nachbarvorort Großraschütz befanden sich einst die Wachstuchfabrik Waentig und die Handelsgärtnerei Weißig. Mit diesen Betrieben hatte der Stadtteil erheblichen Aufschwung genommen. Heute sind hier besonders die Stema Metallleichtbau GmbH sowie das Kaufland als moderner Einkaufssupermarkt bedeutsam.

Kaufland in Großraschütz
Stadtteil Naundorf

Naundorf, bereits 1197 erwähnt, kam 1937 zu Großenhain. Für die Jahrhundertwende wurde für  Naundorf bereits eine Einwohnerzahl von ca. 1100 angegeben. Viele der Bewohner arbeiteten damals in der Blaudruckfabrik Gebrüder Jentsch GmbH.  Rittergut , Flugplatz und Kaserne gehörten zu Naundorf, denn der Ortsteil reichte bis zum Radeburger Platz.

Mit dem Schützenhaus beginnt der Ortsteil Mülbitz

In Mülbitz gab es ein bedeutendes Dampfhammerwerk, die Blechspulenfabrik Leichsenring und die Lohgerberei Jungfer & Co. Dort befanden sich die Hammermühle und das Michaelisheim, eine Stätte der Erholung und Bildung, ein Kurhaus und das so genannte Schillerschlösschen, das 1871 einem Brand zum Opfer fiel. Auch der Friedhof und das Schützenhaus gehören zum ehemaligen Vorort Mülbitz. Mülbitz hatte zur Zeit der Eingemeindung 1913 etwa 1000 Einwohner. Der Ort ist älter als Großenhain, denn er wurde schon 1185 urkundlich erwähnt.

Polartherm - eines der Unternehmen im Gewerbegebiet Zschieschen

Zschieschen beging 1999 seine 650-Jahrfeier. Dieser Ort hatte um die Jahrhundertwende etwa 700 Einwohner. Für Zschieschen stand die Bergbrauerei Berndt mit dem Ausflugsgasthof Bergkeller sowie das Rittergut. Heute prägt ein kleines Gewerbegebiet an der B 101 den ländlich gebliebenen Stadtteil.

Im Gewerbegebiet Zschieschen

Andererseits gehören zur Stadt Großenhain 20 eingemeindete Ortsteile und Ortschaften

      • Zschauitz (1994),
      • Skassa (1994),
      • Weßnitz (1995),
      • Rostig (1995),
      • Folbern (1999),
      • Walda (Oktober 2009),
      • Kleinthiemig (Oktober 2009),
      • Wildenhain (Oktober 2009),
      • Bauda (Oktober 2009),
      • Colmnitz (Oktober 2009),
      • Zabeltitz (Januar 2010),
      • Görzig (Januar 2010),
      • Treugeböhla (Januar 2010),
      • Krauschütz (Januar 2010),
      • Nasseböhla (Januar 2010),
      • Skäßchen (Januar 2010),
      • Skaup (Januar 2010),
      • Strauch (Januar 2010),
      • Stroga (Januar 2010),
      • Uebigau (Januar 2010).
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