Nutzung des Standortes Zeithain/ Sachsen

Reichsheer – XIX. Armeekorps IV./3. Königlich Sächsisches Feldartillerieregiment Nr. 32, 1893 – 1895
3. Königlich Sächsisches Ulanenregiment Nr. 21, 1905 aufgestellt, 1906 nach Chemnitz verlegt;
II./2. Königlich Sächsisches Fuß-Artillerieregiment Nr. 19, 1913 aufgestellt, sollte 1914 nach Riesa verlegen.
Königlich Sächsisches Telegraphenbataillon Nr.7, 1913 aufgestellt, verlegt 1914 nach Dresden,
Truppenübungsplatz – 3919 ha.
Bauten: Artillerieschießplatz ,1873 angelegt; Zeithainer- Lager, 1879, Ausbau zum Truppenübungsplatz, ab 1892, 1899 Anlage eines Infanterieschießplatzes und Anschluss an die Eisenbahn;
C-Lager, 1914-1915

Reichswehr  
Heeresmunitionsanstalt;
Ausbildungsbataillon für Ergänzungsoffiziere, 1934-1935;

Wehrmacht 
Pionierergänzungskompanie 8, 1935 aufgestellt, 1936 umbenannt in 5. Ergänzungskompanie/Pionierbataillon 24;
4. (Ergänzungs)/Pionierbataillon 44, 1937 aufgestellt;
Pionierbataillon (mot) 58, 1938 aufgestellt, als Endstandort war Jena geplant; 
7./ Kavallerieregiment 10, 1938 aufgestellt;
Heeresmunitionsanstalt seit 1935,
Heeresabnahmebeschussstelle, Heeresoberförsterei, Heeresstandortverwaltung seit 1937;
Schießplatz seit 1935; Truppenübungsplatz seit 1936;
Größe – 4532 ha,

Hauptlager, C-Lager/Lazarett und Waldlager;
Fliegeraubildungskommando 1936-1937;

Am 27.03.1945 von Truppenteilen des 1. (sowjetischen) Kavalleriekorps besetzt.

GSTD
1945-1954 von der 9. Panzerdivision – Stab Riesa 218 besetzt;
Granatwerferregiment 286;
Geschoßwerferabteilung 308, ab 1955;
selbstständige SFL- Artilleriebrigade 49 (PF25526);
Bewegliche raketentechnische Basis 272 mit Raketenlager (PF 57845);
Panzergerätelager (PF 51092), Artilleriewerkstatt und -lager (PF 02353) der 41. Brigade Materielle Sicherstellung. 

9. Panzerdivision:

1. Garde- Panzerregiment 70 (PF 58846), 
Garde – Panzerregiment 668 (PF 60513),
Garde–Raketenabteilung (PF 75059) gehörte ab 1988 zum Bestand der 668. Raketenbrigade. 
286. Garde – Geschoßwerferabteilung.
216. Fla-Regiment  (PF 58758).
13. Bataillon funkelektronischer Kampf (PF 11458).
68. Instandsetzungsbataillon (PF 92016).
Munitionslager des 1071. Bataillons Materielle Sicherstellung (PF 47314-1).

Truppenübungsplatz Zeithain

Unterkunftsabteilung Nr.15 (PF 86731)
Die Truppen der GSTD nutzten das Gelände des ehemalige Hauptlagers, Waldlagers und Munitionsanstalt.
 
Truppenübungsplatz – 33 km2
 
Abzug im Juli 1993.

HVK/KVP
Gemischte VP–Bereitschaft (VPD 2155), 1950 – 1952; 
C-Lehrkommando (Zeithain I-KVPD 2155), 1952 -1953;
C und SFL-Kommando (Zeithain I) und D2–Abteilung (Zeithain II) der A-VP-Bereitschaft Halle/Saale 1953-1956.

NVA
Panzerregiment 11 „Otto Buchwitz“, aufgestellt 1956, (Namensverleihung 1967), 1976 nach Sondershausen verlegt.
Lehrbataillon 11, aufgestellt 1956 und 1961 aufgelöst.
Pionierbataillon 11 „Willi Gall“, aufgestellt 1956 (PF 31205, (Namensverleihung 1988)
Artillerieabteilung 11, aufgestellt 1963 und 1965 umbenannt in selbstständige Artillerieabteilung 7 und der 7. Panzerdivision unterstellt, 1967 Umbenennung in Raketenabteilung 7 „Alfred Kurella“ (Namensverleihung 1976) (PF 19901).
Bataillon funkelektronischer Kampf 1978-1981 verlegt.
Fla-Raketenregiment 7 „Paul Rockstroh“ (Namensverleihung 1976) bis 1982 in Döbeln stationiert (PF 20267).
KFZ-Gerätelager 13, bis 1985 in Aue stationiert (PF 25967).
Panzerwerkstatt 3, 1956 aufgestellt und 1972 umstrukturiert zur Panzerwerkstatt und Gerätelager 13 (PF 25967)

Standortübungsplatz – 370 ha.

Bundeswehr
Kurfürst von Sachsen Kaserne (Namensverleihung 1993)

Nachschubbataillon 701, Indienststellung 1991, 1994 Umbenennung zum Nachschub-Bataillon 131.
Nachschubbataillon 132, aufgestellt 1991.
3./Instandsetzungsbataillon 701, aufgestellt 1991, umbenannt 1994 zum 2./Instandsetzungsbataillon 132,
2004 Auflösung und Indienststellung des Regionalen Instandsetzungszentrum.
Kraftfahrausbildungszentrum Zeithain, aufgestellt 1991, aufgelöst Anfang 2000.
Geräte-Hauptdepot, 1991 aufgestellt, umstrukturiert zum Materiallager.

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